8. NSenPMMdV 2018/2019: Ausschreibung und aktualisiertes Reglement

Kurz nach dem Finale der diesjährigen Niedersächsischen Senioren-Pokalmannschaftsmeisterschaft der Vereine wird hiermit vom derzeit kommissarischen NSV-Seniorenschachreferenten Hartmut Weist schon das nächste Turnier (8. NSenPMMdV 2018/2019) ausgeschrieben. Bernd Watermann von den Schachfreunden Barsinghausen wird dieses Turnier auch weiterhin als Turnierleiter betreuen.

Wir bitten zu beachten, dass das zuvor veröffentlichte Reglement mit Bezug auf die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) erweitert und ein zusätzlicher Paragraph 6.3 eingefügt wurde. Dieser erfordert mit der Turniermeldung das Einverständnis, dass die Namen der Teilnehmer in Tabellen genannt sowie Fotos dieses Turniers mit den Teilnehmern in den Berichten veröffentlicht werden dürfen.

Anmeldungen (Mannschaften und Spieler) bitte per E-mail an Bernd Watermann (bewaba50[at]t-online.de). Meldeschluss ist der 13. September 2018 !

Folgende Spieltermine sind vorgesehen:

  Ausgleichsrunde:       bis 14. Oktober 2018 
  Viertelfinale:         bis 27. Januar 2019 
  Halbfinale:            bis 07. April 2019 
  Finale:                am 02. Juni 2019 
                         (nach Möglichkeit zentral mit allen 
                          verbliebenen Mannschaften)

Der Sieger erhält den Titel „Niedersächsischer Pokalmannschaftsmeister der Senioren 2019“. Als Preise erhalten die ersten drei Mannschaften Pokale und 5 Urkunden je Mannschaft. Alle anderen am Finale teilnehmenden Mannschaften erhalten eine Urkunde.

Diese und weitere Informationen befinden sich in der Ausschreibung. Einzelheiten der Turnierordnung sind im Reglement zu erfahren.

Wir bitten wiederum alle Schachfreunde die Senioren in ihrem Verein auf diese Pokalmannschaftsmeisterschaft anzusprechen, so dass möglichst viele Vereinsmannschaften zusammengestellt und gemeldet werden können. Es wird darauf hingewiesen, dass mit Ausnahme des Finaltages die Möglichkeit besteht mit dem jeweiligen Gegner einen passenden Spieltermin abzusprechen. Einzige Bedingung: dieser muss vor dem festgelegten Spieltermin liegen. Ebenso sollen, sofern es die Anzahl der gemeldeten Vereine zulässt, zumindest in den ersten Runden die Spiele auch regional ausgelost werden, um lange Anfahrten zu vermeiden.

Hartmut Weist zum kommissarischen NSV-Seniorenschachreferent ernannt (Aktualisierung mit einigen persönlichen Informationen)

Es wurde hier ja schon berichtet, dass Hartmut Weist vom SV Hellern auf der NSV Vorstandssitzung am 17. März 2018 zum kommissarischen Referenten für Seniorenschach ernannt wurde. Hartmut Weist hat freundlicherweise auch einige persönliche Informationen zur Verfügung gestellt, die hiermit veröffentlicht werden:


Hartmut Weist (Quelle: H. Weist)

„Ich bin 68 Jahre alt. Nach fast 48-jähriger Sparkassentätigkeit (zuletzt Gruppenleiter Marktunterstützung Firmenkunden -Kredit-) bin ich seit dem 1. März 2015 Rentner. Neben drei Söhnen (von denen zwei Schach spielen) habe ich nun auch zwei kleine Enkeltöchter.

Seit 1993 bekleide ich das Amt des Abteilungsleiters Schach im Spartenverein SV Hellern. Als Mannschaftsführer habe ich von der ersten bis aktuell zur vierten Mannschaft (Bezirksliga) die Mannschaften betreut.

Ich bin aktiver Radfahrer und habe neben Schach in meiner Freizeit auch noch zwei Aquarien und einen Gartenteich zu betreuen. Da meine Frau noch berufstätig ist, koche ich auch sehr gerne für meinen Sohn und mich. Falls dann noch Zeit bleibt, widme ich mich meiner Modelleisenbahn.

Den Posten des Referenten für Seniorenschach würde ich gerne nach meiner kommissarischen Ernennung übernehmen. Neben der Ausrichtung der NSV-Seniorenturniere Einzelmeister- und Blitzmeisterschaften werde ich auch die Vierermannschaften für die Deutschen Meisterschaften der Landesverbände aufstellen. Weiter wird die Schachszene auf Bundesebene aufmerksam verfolgt und interessante Entwicklungen oder Turnierausschreibungen sollen auf unserer Homepage online gestellt werden.“

27. Dt. Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände 2018: Spieler für Niedersachsen-Auswahl gesucht !

Die 27. Deutsche Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände 2018 (27.DtSen-MMdLV-2018) soll wie im Vorjahr in Templin in der Uckermark stattfinden. Das Turnier ist für den 10. bis 16. September 2018 geplant und wird entsprechend der FIDE-Seniorenregelung erstmals in den Kategorien 50+ und 65+ ausgetragen werden.

Die Ausschreibung der 27. Dt. Sen-MMdLV 2018 kann hier eingesehen werden.

Wie NSV-Seniorenschachreferent Hartmut Weist verlauten liess, soll aus Kostengründen nur jeweils eine niedersächsische Mannschaft in der Kategorie 50+ bzw. 65+ angemeldet werden. Interessierte Spieler aus dem Bereich des Niedersächsischen Schachverbandes melden sich bitte bei Hartmut Weist (hartmutweist@web.de). Die endgültigen Mannschaftsaufstellungen sollen dann aus sportlicher Sicht nach Spielstärke vorgenommen werden.

Meldungen sollten bis spätestens 1. Juli 2018 bei Hartmut Weist eingehen, da die Meldung der Mannschaften bei der Turnierorganisation bis zum 1. August 2018 erfolgen muss.

Niedersächsischer Erfolg beim 2. “Uta Röchling”-Jubiläumsturnier in Magdeburg

Vom 24. Februar bis zum 4. März 2018 fand im Magdeburger Maritim-Hotel das 2. “Uta Röchling”-Jubiläumsturnier statt. Der Förderkreis der Senioren im DSB feierte mit diesem festlichen Seniorenturnier sein 25-jähriges Bestehen. Das Turnier war in dankbarer Erinnerung wieder Frau Uta Röchling gewidmet, die dem Verein im Jahr 2001 testamentarisch eine erhebliche finanzielle Zuwendung hat zukommen lassen.

Am Turnier beteiligten sich 148 Seniorenschachspielerinnen und -spieler. Die Top der Startrangliste wurde von FM Jefim Rotstein, IM Boris Khanukov, FM Boris Gruzmann, FM Gottfried Braun, FM Klaus Opl und FM Willy Rosen angeführt. Unter den Teilnehmern befanden sich insgesamt auch 22 niedersächsische Seniorinnen und Senioren.

Am Ende konnte sich Werner Szenetra (SV Berenbostel) mit 7,5 Punkten vor Ralf-Peter Stahr (Hohenleipischer SV) und Helmut Schorra (SF Buer) mit jeweils 7 Punkten durchsetzen und den Siegerpokal und -preis in Empfang nehmen. Die vollständigen Ergebnisse sind auf liveschach-schau.de zu finden.


Werner Szenetra am Brett (Archivfoto)

Den Grundstein für seinen Erfolg konnte Werner Szenetra mit vier aufeinderfolgenden Siegen in den Runden 5 bis 8 legen, wo er u.a. gegen seine niedersächsichen Mitkonkurrenten Leonid Hilburt, Alexander Kiselev und Dr. Roubik Adibekian, alle Hannover 96, gewinnen konnte. Diese Partien werden hierunter zum Nachspielen angeboten.

NSV-Seniorenschachreferent Gerhard Hayen plötzlich verstorben

Am 31. Dezember 2017 ist unser NSV-Seniorenschachreferent Gerhard Hayen plötzlich und unerwartet während eines Besuches bei seinem Sohn in Kigali, der Hauptstadt Ruandas, verstorben. Nachfolgend ein Nachruf von Michael S. Langer, Präsident des Niedersächsischen Schachverbands e.V.


Der Niedersächsische Schachverband trauert um seinen Seniorenreferenten Gerhard Hayen.

Am 31.12. verstarb plötzlich und unerwartet im Alter von 65 Jahren unser Seniorenreferent, Gerhard Hayen. Neben seiner frisch aufgenommenen Aktivität in unserem Verband war Gerhard vor allem als Vorsitzender des Hannoverschen SK Lister Turm weit über die Grenzen Hannovers beliebt und anerkannt.

Er führte über viele Jahre seinen von ihm geliebten Traditionsverein immer mit einem offenen Ohr für die Belange seiner Mitglieder und derjenigen, die es werden wollten. Seine gesamte Organisationskraft stellte er seinem Verein insbesondere im Rahmen der Fusionsgespräche zwischen den beiden Vorgängervereinen HSK und SK Lister Turm zur Verfügung. Für seine Verdienste um seinen Verein und damit den Schachsport in Niedersachsen wurde er mit der bronzenen Ehrennadel des Verbandes ausgezeichnet.

Unser Mitgefühl gilt seiner Familie und allen, die Ihn wie wir als Mensch geschätzt und gemocht haben. Wir danken Dir für Deine Verdienste. Du wirst uns fehlen!

26. Dt. SenMMdLV: Nachbetrachtung von Reinhard Piehl

Nach seinem kürzlichen Auscheiden aus dem Amt des NSV-Seniorenschachreferenten hatte Reinhard Piehl noch einmal die Aufgabe übernommen das niedersächsische Seniorenteam bei der 26. Deutschen Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände in Templin zu betreuen. Nachfolgend seine persönlichen Anmerkungen zum Turnier und Turnierverlauf:

„Mir war es nicht gelungen zwei Mannschaften aufzustellen, weil ich zu viele Absagen erhielt. Dieter Jentsch (SC Wolfsburg) hatte sich durch die NSV Sen-EM 2017 für die Teilnahme an dieser Dt.SenMMdLV qualifiziert, musste aber leider wegen körperlicher Beschwerden absagen. Deswegen traten wir mit einer Mannschaft an (Fotos: R. Piehl):


Dr. Günther Schrüfer (SK Lehrte)

Dr. Manfred Nimtz (SC BS-Gliesmarode)

Prof. Dr. Christian Clemens
(SC BS-Gliesmarode)

Uwe Grimm (MTV Dannenberg),
als Sieger der NSV Sen-EM 2017 qualifiziert

Dr. Michael Cichy (SC BS-Gliesmarode)

Da wir fünf Spieler für vier Bretter hatten, musste in jeder Runde einer aussetzen. Der Mehrheit der Spieler war das angenehm. Dr. Manfred Nimtz umrundete in einer sechsstündigen Wanderung sogar den Lübbesee und hatte dabei eine wegweisende Begegnung mit einer Wassernixe. Die Spieler, die zweimal aussetzten, empfanden dies als äußerst unangenehm. Deswegen ist es besser mit zwei Mannschaften anzutreten. Dann kann bei einem Ausfall in der ersten Mannschaft einer aus der zweiten aufrücken.

Als 7. der Setzliste könnten wir als 8. der abschließenden Rangliste beinahe zufrieden sein. Ich hatte erwartet, dass meine Mannschaft in der letzten Runde gegen Hamburg auf Sieg spielt und damit die Chance auf den 4. Rang hat. Aber nach dem Remis am ersten Brett nach nur wenigen Zügen folgten die anderen Spieler kampfesmüde ebenfalls sehr bald mit Remisen. Der Heimweg von Templin ist lang.

Dr. Schrüfer erreichte am ersten Brett erfolgreich 4 Punkte aus 6 Partien, Dr. Nimtz am 2. (1.) Brett 3,5 aus 6 und Prof. Dr. Clemens ungeschlagen 4,5 aus 6. Ich danke allen Teilnehmern für ihren Einsatz in der Auswahlmannschaft des NSV.

Ab dem nächsten Jahr gibt es eine folgenreiche Änderung der Dt.SenMMdLV. Es wird in zwei Altersgruppen gespielt: 50+ und 65+. Bisher haben sich die Senioren im DSB gegen diese von der FIDE seit längerem beschlossene Änderung gewehrt. Aber dem Druck auf internationaler Ebene wird nun nachgegeben.
Es wird erwartet, dass jeder Landesverband mindestens eine Mannschaft in jeder Altersgruppe meldet. Dies hat Konsequenzen für den Haushalt der Landesverbände. Der Etat für die Senioren müsste erhöht werden.

Zum NSV-Kongress am 16. September 2017 in Sottrum habe ich mein Amt als Referent für Seniorenschach im NSV an Gerhard Hayen abgegeben, der nun verantwortlich für die Auswahlmannschaften sein wird.“

Reinhard Piehl

26. Dt. SenMMdLV: Baden ist Deutscher Senioren-Mannschaftsmeister 2017; Niedersachsen am Ende auf Platz 8

Die 26. Deutsche Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände ist am Sonntag 1. Oktober 2017 in Templin in der Uckermark zu Ende gegangen. Insgesamt hatten 26 Mannschaften daran teilgenommen. Am Ende standen 3 Mannschaften mit jeweils 10 Mannschaftspunkten punktgleich an der Spitze: Baden, Hessen 1 und Württemberg 1. Bei den Brettpunkten lag Baden 1 knapp vor Hessen und Württemberg 1, so dass die vorstehende alphabetische Reihenfolge auch entsprechend den Turnierregeln bestätigt wurde.

Niedersachsen beendete das Turnier mit 3 Siegen und jeweils 2 Unentschieden bzw. Niederlagen und somit 8 Mannschaftspunkten auf dem 8. Platz. Das bedeutete eine geringfügige Verschlechterung gegenüber der Startrangliste. Auch bei den Sonderpreisen für u.a. die Brettwertungen ging Niedersachsen dieses Mal leider vollkommen leer aus.


Niedersachsen gegen Mecklenburg-Vorpommern 1 in Runde 3 (v.l.):
Dr. Manfred Nimtz, FM Dr. Christian Clemens und Uwe Grimm
(Foto: dsem2017.de/dsenmm2017/)

Alle Informationen zur 26. Dt. SenMMdLV sind noch auf der Turnierseite zu finden. Auch die Partien aller Runden können dort direkt nachgespielt oder als PGN-Datei heruntergeladen werden.

Gerhard Hayen ist neuer NSV-Seniorenschachreferent (Aktualisierung des früheren Beitrags)

Wie bereits gemeldet wurde Gerhard Hayen auf dem Verbandskongress 2017 in Sottrum nach dem Rücktritt von Reinhard Piehl zum neuen NSV-Seniorenschachreferenten gewählt. An dieser Stelle sei dann auch noch einmal herzlich zur Wahl gratuliert und viel Freude und Erfolg bei der Ausübung dieses Ehrenamtes gewünscht. Wir freuen uns ihn jetzt auch mit ausführlicheren Informationen zu seiner Person, die er uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat, vorstellen zu können.


Gerhard Hayen wohnt zwar in Hannover, betont aber auch, dass er geborener Friese ist (Jahrgang 1952). Nachdem er die letzten 25 Jahre in der Kulturabteilung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur gearbeitet hat, befindet er sich seit April 2017 im Ruhestand. Er ist seit 40 Jahren verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder (Tochter und Sohn) im Alter von 37 und 38 Jahren.

Gerhard Hayen ist seit 28 Jahren ohne Unterbrechung 1. Vorsitzender seines Schachvereins, der nach zwei Fusionen seit 2010 den Namen Hannoverscher Schachklub (HSK) Lister Turm trägt. Seine DWZ liegt bei 1300 (ELO 1550), weil er ausschließlich in der Mannschaft (Kreisklasse) spielt, in der die Kinder und Jugendlichen seines Vereins ihre ersten Turniererfahrungen machen sollen. Im privaten Bereich engagiert sich Gerhard Hayen seit Jahren als Präsident einer – wie er sagt – „kleinen aber feinen Hilfsorganisation“ mit Namen benefiz (www.benefiz.de), die weltweit Projekte organisiert und durchführt.

Zu den Schwerpunkten seiner zukünftigen Arbeit als NSV-Seniorenschachreferent konnte Gerhard Hayen noch keine genaueren Angaben machen. Wie er betont, muss aber eines seiner Ziele sein wieder die Attraktivität der niedersächsischen Seniorenturniere wie der Einzelmeisterschaft bzw. der Pokalmannschaftsmeisterschaft zu steigern, damit zukünftig wieder mehr Teilnehmer zu verzeichnen sind. Um bedarfsgerecht die Neuausrichtung vornehmen zu können, soll dazu aber auch erst einmal analysiert werden, warum seit Jahren die Teilnehmerzahlen rückläufig sind; eventuell mit Hilfe einer Online-Befragung der niedersächsischen Senioren, um relevante Informationen unter anderem zu folgenden Punkten zu erhalten: gewünschte Termine (Jahreszeiten), Durchführung der Turniere (ein oder zwei Partien pro Tag, ein Tag Ruhetag, etc.), Turnierort (abgeschieden in der Heide oder wechselnde Großstadt oder Stadt mit reizvollem Beiprogramm), offene Turniere, also mit Teilnahme von Senioren aus anderen Landesverbänden, oder weiterhin geschlossene Seniorenmeisterschaften nur für Niedersachsen und Bremen.

Wie Gerhard Hayen vor seiner Wahl auf der Delegiertenversammlung erklärt hatte, wird er seine Tätigkeit als NSV-Seniorenschachreferent zunächst nur beschränkt ausüben können, da er ab Mitte Oktober für mehrere Monate nicht in Deutschland sein wird, sondern seinen Sohn und dessen Familie (im besonderen seine beiden Enkel) in Rwanda besuchen wird, wo sein Sohn seit 4 Jahren eine Film- und Medienfirma (afrilive.tv) betreibt. Er sagt aber jederzeit über die digitalen Medien wie E-mail etc. erreichbar zu sein.

26. Dt. SenMMdLV: Niedersachsen mit Sieg und Niederlage zum Auftakt

Die 26. Deutsche Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände findet seit Montag 25. September 2017 in Templin in der Uckermark statt. Insgesamt nehmen 26 Mannschaften daran teil, darunter auch eine Vertretung des Blindenschachbundes. Niedersachsen ist mit einer Mannschaft vertreten, die in folgender Reihenfolge antreten wird: Dr. Günther Schrüfer (SK Lehrte), Dr. Manfred Nimtz, FM Dr. Christian Clemens (beide SC Braunschweig-Gliesmarode), NSV-Senioreneinzelmeister 2017 Uwe Grimm (Breloher SC) und Dr. Michael Cichy (SC Braunschweig-Gliesmarode). Mannschaftsführer ist Reinhard Piehl (SC Sottrum), der nach seinem Ausscheiden als NSV-Seniorenschachreferent diese Funktion dennoch noch einmal ausüben und auch bei Bedarf als zusätzlicher Ersatzspieler zur Verfügung stehen wird. Als Siebter der Startrangliste dürfte das niedersächsische Seniorenteam nur zum erweiterten Favoritenkreis gezählt werden.

In Runde 1 musste Niedersachsen gegen Baden 2 antreten, dem 20. der Startrangliste. Das niedersächsische Team wurde seiner Favoritenrolle gerecht und siegte mit 3 – 1. Es gewannen Dr. Schrüfer und Dr. Clemens, während Dr. Nimtz und Uwe Grimm remisierten. In Runde 2 wartete dann das vor allem an den ersten 3 Brettern stark besetzte Seniorenteam aus Hessen, u.a. mit Klaus Klundt an Brett 1, Internationaler Meister, Senioren-Vizeweltmeister 2004 und deutscher Senioreneinzelmeister 2005. Am Ende gab es jeweils Siege von Schwarz an den ersten 3 Brettern, wobei Dr. Schrüfer und Uwe Grimm auf niedersächsischer Seite leider verloren und nur Dr. Nimtz gewinnen konnte. Das Remis an Brett 4 zwischen WFM Mira Kierzek und Dr. Cichy besigelte dann die Niederlage von Niedersachsen mit 1,5 – 2,5.


Niedersachsen gegen Hessen in Runde 2 (v.l.):
Dr. Cichy, Uwe Grimm, Dr. Nimtz, Dr. Schrüfer
(Foto: R. Piehl)

In Runde 3 muss Niedersachsen jetzt gegen das punktgleiche Mecklenburg-Vorpommern 1 antreten.

Alle Informationen zur 26. Dt. SenMMdLV sind auf der Turnierseite zu finden. Die Partien der vorhergehenden Runden können im Spiele-Archiv auf liveschach-schau.de nachgespielt werden bzw. erfolgt dort auch eine Live-Übertragung bei allen Runden.

Reinhard Piehl als NSV-Seniorenschachreferent verabschiedet

Nach 8 Jahren Tätigkeit als NSV-Seniorenschachreferent hatte Reinhard Piehl bereits vor mehreren Monaten angekündigt in diesem Jahr nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung zu stehen, sehr zum Bedauern des NSV-Vorstand and vieler niedersächsischer Seniorenschachspieler. Auf dem Verbandskongress 2017 in Sottrum würdigte NSV-Präsident Michael Langer die langjährige Arbeit, das hohe Engagement und die besonderen Verdienste von Reinhard Piehl. Als Dankeschön überreichte er dann gemeinsam mit NSV-Sportdirektor Jan Salzmann einen gut gefüllten Präsentkorb.


Präsentkorb als Dank vom NSV-Vorstand (v.l.):
J. Salzmann, R. Piehl, M. Langer (Quelle: Jörg Tenninger)

Manfred Klein, Vereinskollege und „Kon-Senior“ von Reinhard Piehl beim SC Sottrum sowie Redakteur bei der Rotenburger Kreiszeitung, hat dort eine kleine Replik auf dessen Rückzug aus dem NSV-Vorstand verfasst. Diese ist hier nachzulesen.

Nach seinem Ausscheiden wird Reinhard Piehl aber noch einmal das niedersächsische Seniorenteam bei der 26. Deutschen Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände als Mannschaftsführer betreuen. Diese wird vom 25. September bis zum 1. Oktober 2017 in Templin (Brandenburg) stattfinden.

51. NSV Senioren-EM 2017: Uwe Grimm wird erneut NSV Senioren-Einzelmeister

Uwe Grimm (Breloher SC) heisst der neue – und damit nach 2013 und 2014 bereits zum dritten Mal – niedersächsische Senioren-Einzelmeister. Mit einem Sieg gegen Peter-Michael Gerhardt (SC Vahr) in der letzten Runde konnte Uwe Grimm bei der 51. Niedersächsischen Senioren-Schacheinzelmeisterschaft 2017 in Handeloh seinen knappen Vorsprung souverän behaupten und mit 5,5 Punkten die Meisterschaft erringen.

Den 2. Platz mit 5 Punkten belegte Lothar Cordes (SF Lilienthal), der in der letzten Runde noch gegen Leonid Hilburt (Hannover 96) einen vollen Punkt einfahren konnte. Die Buchholz-Wertung musste über den 3. Platz entscheiden, da 3 Spieler punktgleich mit 4,5 Punkten endeten. Dr. Roubik Adibekian (Hannover 96) hatte hier die deutlich bessere Zweitwertung und belegte damit den 3. Platz vor Slavko Krneta (FG Wohlde) und Dieter Jentsch (SC Wolfsburg).


Sieger und Platzierte (v.l.):
L. Cordes (2.), U. Grimm (1.), Dr. R. Adibekian (3.), TL R. Piehl

Niedersächsischer Nestorenmeister 2017 wurde Dieter Jentsch. Auf den Plätzen folgten Peter-Michael Gerhardt (SC Vahr) und Wilfried Pundt (SK Bremen-Nord).

Nestorenmeister D. Jentsch und TL R. Piehl

Zum Schluss der Siegerehrung durfte Uwe Grimm dann als Niedersächsischer Seniorenmeister 2017 auch den grossen Siegerpokal in Empfang nehmen:

Die Partien aller 7 gespielten Runden stehen hier zum Nachspielen zur Verfügung bzw. können auch als PGN-Datei heruntergeladen werden.

Ein etwas ausführlicherer Bericht zur 51. NSV Sen-EM 2017 folgt eventuell binnen kurzem an dieser Stelle bzw. wird dann aber in der nächsten Ausgabe von „Schach in Niedersachsen“ (SinN) veröffentlicht werden.

Alle Ergebnisse und Teilnehmer:

51. NSV Senioren-EM 2017: Dr. Roubik Adibekian gewinnt auch Blitzschachmeisterschaft

Die Offene Niedersächsische Senioren-Blitzschacheinzelmeisterschaft 2017 wurde am 22. Juni 2017 im Rahmen der 51. Niedersächsischen Senioren-Schacheinzelmeisterschaft in Handeloh ausgetragen. Mit nur 8 Teilnehmern war die Beteiligung an diesem Turnier leider sehr gering. Turnierleiter Reinhard Piehl konnte unter den Teilnehmern aber auch Klaus Gohde begrüssen, den früheren NSV Seniorenschachreferent und seit kurzem Ehrenmitglied des DSB. In Abstimmung mit den Teilnehmern wurde vom Turnierleiter beschlossen das Turnier doppelrundig durchzuführen.


Impression vom Blitzschach-Turnier

Nachdem 14 Runden gespielt waren, stand fest, dass Dr. Roubik Adibekian (Hannover 96) seinen Erfolg vom Schnellschach-Turnier wiederholen und auch die Blitzmeisterschaft gewinnen konnte. Mit 12 Punkten lag er deutlich vor Dieter Jentsch (SC Wolfsburg) und Uwe Grimm (Breloher SC), die beide auf 10 Punkte kamen. Die minimal bessere Sonneborn-Berger Wertung entschied dann zu Gunsten von Dieter Jentsch über die Platzierung.

Siegerehrung (v.l.): Turnierleiter R. Piehl, Dr. R. Adebekian

51. NSV Senioren-EM 2017: Dr. Roubik Adibekian gewinnt überlegen das Schnellschach-Turnier

Das Schnellschach-Turnier bei der 51. Niedersächsischen Senioren-Schacheinzelmeisterschaft 2017 wurde am Dienstag 20. Juni 2017 ausgetragen. Leider beteiligten sich in diesem Jahr nur 10 Spieler an diesem Turnier. Das hatte vorab auch einige Diskussionen über den Austragungsmodus zur Folge, denn ursprünglich waren 7 Runden nach Schweizer System vorgesehen. Turnierleiter Reinhard Piehl befürchtete aber, dass aufgrund der geringen Teilnehmerzahl – mit Bezug auf die vorgesehenen Runden – erhebliche technischen Schwierigkeiten bei der Auslosung der letzten Runden auftreten könnten.

Die Option ein Rundenturnier mit etwas verkürzter Bedenkzeit von 15 Minuten auszutragen hätte voraussichtlich zu einer Turnierdauer von beinahe 5 Stunden geführt. So wurde letztendlich entschieden nur 5 Runden nach Schweizer System mit 20 Minuten Bedenkzeit auszutragen. Das fand aus durchaus verständlichen Gründen aber nicht die ungeteilte Zustimmung aller Teilnehmer.


Gelöste Stimmung vor dem Beginn des Schnellschach-Turniers

Das Turnier wurde überlegen von Dr. Roubik Adibekian (Hannover 96) gewonnen. Am Ende hatte er mit 4,5 Punkten einen deutlichen Vorsprung vor 4 Spielern mit jeweils 3 Punkten auf den Plätzen 2 bis 5. Hier musste die Buchholz bzw. sogar nachfolgend die Sonneborn-Berger Wertung den Ausschlag über die Platzierung geben. Zweiter wurde somit Wilfried Pundt (SK Bremen-Nord) vor Reinhard Piehl (SC Sottrum), Uwe Grimm (Breloher SC) und Klaus-Michael Buck (Stader SV).

Von entscheidender Bedeutung war die Partie der 4. Runde zwischen den Turnierfavoriten Uwe Grimm und Dr. Roubik Adibekian. Uwe Grimm hatte mit Weiss in einem Endspiel T+S gegen T+L eine vorteilhaftere Stellung aufgrund einer Bauernmehrheit erreicht. Allerdings hatte der schwarze König schon aktiv in das Spielgeschehen eingegriffen und den weissen Monarchen im Zusammenspiel mit den seinen verbliebenen Figuren in Bedrängnis gebracht. Weiss konnte die Gefahren aber abwenden und einen gefährlichen Freibauern bis auf die 7. Reihe vortreiben. Nach dem kompensationslosen Verlust des Springers musste Weiss auch noch diesen Freibauern abgeben. Damit war das Blatt eindeutig zu Gunsten von Schwarz gekehrt und kurz danach wurde auch noch der weisse König mattgesetzt.


Reges Interesse an der Partie Grimm – Dr. Adibekian

Die Siegerehrung des Schnellschach-Turniers fand am darauffolgenden Tag vor dem Beginn der 4. Runde der Senioren-Schacheinzelmeisterschaft statt. Dr. Adibekian konnte dabei aus den Händen von Turnierleiter R. Piehl die Siegerurkunde und den zugehörigen Geldpreis in Empfang nehmen.

Siegerehrung (v.l.): Turnierleiter R. Piehl, Dr. R. Adebekian

51. NSV Sen-EM 2017: Turnier in Handeloh mit 19 Teilnehmern gestartet

Die 51. Niedersächsische Senioren-Schacheinzelmeisterschaft 2017 hat am 18. Juni in Handeloh angefangen. Zu Beginn des Turniers konnte der NSV-Seniorenschachreferent und Turnierleiter Reinhard Piehl auch alle 19 gemeldeten Teilnehmer im Hotel-Restaurant Fuchs begrüssen. Im Anschluss daran machte Klaus Gohde auf den
Förderkreis der Senioren im DSB e. V. und im besonderen auf das im Februar/März 2018 stattfindende Jubiläumsturnier aus Anlass des 25-jährigen Bestehens des Vereins aufmerksam. Dieses Turnier wird in Magdeburg ausgetragen und ist von einem attraktiven Rahmenprogramm begleitet. Informationen dazu sind auf der Homepage des Vereins zu finden.

Turnierleiter R. Piehl bei der Begrüssung der Teilnehmer(rechts)

Blick in den Turniersaal (unten)

Die schnellste Partie der 1. Runde wurde an Brett 5 gespielt, wo Peter-Michael Gerhardt (SC Vahr) schon nach etwa einer halben Stunde gegen Günther Schenke (SV Hankensbüttel) den vollen Punkt einfahren konnte. Ein erbittertes Gefecht gab es an Brett 2, wo Norbert Kleinschmidt (TSV Gnarrenburg) dem Ersten der Setzrangliste Dr. Roubik Adibekian (Hannover 96) in einem Endspiel Springer gegen Läufer nach 67 Zügen ein Remis abringen konnte. An Brett 1 trafen Dieter Jentsch (SC Wolfsburg) und Peter Schwenteck (SF Mahndorf) aufeinander. Nach 5 Stunden Spielzeit konnte Peter Schwenteck durch Zeitüberschreitung seines Gegners gewinnen und damit das sicherlich überraschendste Ergebnis der 1. Runde erzielen.

Die Schnellschachmeisterschaft wird am Dienstag 20. Juni und die Blitzschachmeisterschaft am Donnerstag 22. Juni jeweils nachmittags ausgetragen werden. Anmeldungen dafür sind noch bis spätestens am jeweiligen Turniertag möglich (siehe Ausschreibung).

51. NSV Sen-EM 2017: weitere Anmeldungen zur Sicherstellung dieses Turniers erforderlich

Wie bereits angekündigt soll die 51. geschlossene Niedersächsische Senioren-Schacheinzelmeisterschaft 2017 vom 18. bis 24. Juni, also in weniger als zwei Monaten, in Handeloh in der Lüneburger Heide stattfinden. Wir meinen, dass sowohl das Hotel-Restaurant Fuchs ausgezeichnete Turnierbedingungen bietet als auch die Umgebung von Handeloh zum Zeitpunkt des Turniers touristisch ausreichend attraktiv ist. Zusätzlich ist anzumerken, dass man von Handeloh aus mit der Bahn in ca. 45 Minuten schon im Zentrum von Hamburg sein kann. Also insgesamt gute Möglichkeiten, um neben dem täglichen Schachspielen auch noch andere interessante Dinge tun und dann dort eine erlebnisreiche Woche verbringen zu können.


Leider lässt der derzeitige Stand der Anmeldungen – eingeladen sind ja nicht nur die niedersächsischen, sondern auch die Bremer Seniorinnen und Senioren – dennoch zu wünschen übrig und ist die Ausrichtung dieser Meisterschaft erneut stark gefährdet. „Ich würde die 51. NSV Sen-EM auch mit nur 16 Spielern durchführen wollen“ sagt NSV-Seniorenschachreferent und Turnierleiter Reinhard Piehl. Das bedeutet aber, dass sich die Anzahl der Anmeldungen noch mindestens verdoppeln muss.

Vor zwei Jahren wurde die Seniorenmeisterschaft in Undeloh-Wesel, also in unmittelbarer Nachbarschaft von Handeloh ausgetragen. Alle Teilnehmer haben sich nach Turnierende durchwegs positiv und zufrieden zum Turnier und Veranstaltungsort gezeigt. Das jährlich im April in Undeloh ausgetragene deutsche Seniorenderby erfreut sich eines regen Zuspruchs. Was also hält im besonderen die niedersächsischen Seniorinnen und Senioren davon ab wenig bis kein Interesse für die eigene Meisterschaft zu zeigen und – wie auch jetzt anhand der aktuellen Meldelisten von offenen Seniorenmeisterschaften anderer Landesverbände zu sehen ist – sich dort in grösserer Zahl anzumelden ? Wenn es Kritikpunkte oder andere relevante Anmerkungen zur NSV-Seniorenschachmeisterschaft gibt, dann bitten wir diese eventuell als Kommentar zu diesem Beitrag bzw. in separater Mail z. B. an den Webmaster der NSV-Seniorenseite weiterzugeben, um bei der Ausrichtung zukünftiger Meisterschaften entsprechend berücksichtigt zu werden.

Wir bitten also noch einmal alle niedersächsischen und Bremer Seniorinnen und Senioren ihre Teilnahme an dieser Meisterschaft in Erwägung zu ziehen und sich noch anzumelden. Anmeldungen können per E-mail an den Turnierleiter (siehe Ausschreibung) oder über die Homepage des SC Sottrum erfolgen; Anmeldungen zur Blitzschach- bzw. Schnellschachmeisterschaft sind bis spätestens am jeweiligen Turniertag möglich.

6. NSenPMMdV 2016-2017: Sottrum und Lehrte erneut im Finale

Wenn man einmal davon absieht, dass mit dem HSK Lister Turm der mehrmalige Gewinner der ersten Niedersächsischen Senioren-Pokalmannschaftsmeisterschaften der Vereine leider nicht mehr an dieser Pokalrunde teilnimmt, so hat sich erneut bestätigt, dass die derzeit stärksten Seniorenmannschaften in Niedersachsen in Lehrte und Sottrum zuhause sind. Mit dem SK Lehrte und dem SC Sottrum haben sich nämlich die beiden Vorjahresfinalisten für das Finale der 6. Niedersächsischen Senioren-Pokalmannschaftsmeisterschaft der Vereine 2016/2017 qualifiziert. Da die Finalrunde in Lehrte ausgetragen wird, wird der SK Lehrte mit dem Heimvorteil im Rücken sicherlich gute Chancen haben sich für die knappe Vorjahresniederlage zu revanchieren und erstmals den Pokal zu gewinnen.

Im Halbfinale, das am vergangenen Sonntag 9. April gespielt wurde, konnte sich der SK Lehrte deutlich mit 3 – 1 bei den Sf Barsinghausen durchsetzen. Hier gaben die beiden Siege an den unteren Brettern den Ausschlag. Der SC Sottrum hatte dagegen etwas mehr Mühe, um als Gast des Eystruper SK dort knapp mit 2,5 – 1,5 die Oberhand zu behalten. Dass hier wohl mit viel Einsatz um den Sieg gekämpft wurde, kann auch daraus geschlossen werden, dass nur eine Partie mit Remis endete.

Neben den beiden Halbfinalbegegnungen gab es gleichzeitig noch einen Mannschaftskampf der Trostrunde. Dort gewannn der SV Helmstedt klar mit 4 – 0 gegen SV Bad Bevensen.

Wie bereits angekündigt werden das Finale und die letzte Runde der Trostrunde zusammen am 21. Mai 2017 in Lehrte ausgetragen. Für die Trostrunde wurden die folgenden Begegnungen ausgelost:
Eystruper SK – SV Helmstedt
SV Bad Bevensen – Sf Barsinghausen

Der Beste der Trostrunde wird dann am Ende Platz 3 belegen. Derzeit ergibt sich nach Auswertung aller bisher gespielten Runden die folgende Mini-Tabelle:

Platz   Verein             MP   BP  
  3     Eystruper SK        2   5 
  4     SV Helmstedt        2   5    
  5     Sf Barsinghausen    2   3,5
  6     SV Bad Bevensen     1   2

Alle bisherigen Ergebnisse der 6. NSenPMMdV 2016/2017 (Mannschafts- und Einzelergebnisse) können hier gefunden werden.

Niedersächsischer „Heimsieg“ beim 16. Deutschen Seniorenderby

Vom 16. bis 19. März 2017 fand das inzwischen 16. Deutsche Seniorenderby in Undeloh in der Lüneburger Heide statt. Insgesamt 50 Seniorinnen (Jahrgang 1962) und Senioren (Jahrgang 1957) nahmen in diesem Jahr daran teil. Die Turnierleitung war wie immer in den bewährten Händen von Klaus Gohde, dem früheren DSB- und NSV-Seniorenschachreferent. Gespielt wurden 7 Runden mit drei Doppelrunden und einer Schlussrunde am ausklingenden Sonntag.

Das Turnier endete mit einem niedersächsischen „Heimsieg“, denn der Turniersieger hiess Enno Eschholz vom SK Wildeshausen. Enno Eschholz gehörte als Setzlistenerster zwar von Beginn an mit zum engeren Favoritenkreis, aber im Teilnehmerfeld befanden sich einige durchaus gleichwertige Kontrahenten an den Brettern. Am Ende konnte er sich mit einem halben Punkt Vorsprung und 5,5 Punkten aus 7 Partien den Titel des Deutschen Derbysiegers 2017 sichern. Auf Platz 2 folgte Paul Stümer (SV Bergneustadt/Dersch) vor Dr. Harald Bittner (SK Bad Neustadt).


TL Klaus Gohde mit den Preisträgern (vlnr.):
Dr. H. Bittner (3), E. Eschholz (1), P. Stümer (2)
(Foto: senioren.schachbund.de)

Tabelle (bis Platz 10)

Beim Blitzturnier (24 Teilnehmer, 9 Runden) gewann mit deutlichem Abstand Ralf Schober (SV Sundern, 8 Punkte) vor Heinz Dieter Bosser (SV Turm Kamp Lintfort, 7 Punkte) und Enno Eschholz (5,5 Punkte).

Ein ausführlicherer Bericht ist auf auf der Seniorenseite des Deutschen Schachbundes zu finden (16. Deutsches Seniorenderby 2017).

Zum Nachspielen angeboten werden hiernach die Partien des diesjährigen Seniorenderby’s (aus technischen Gründen leider ohne Runde 6):

51. NSV Sen-EM 2017: Handeloh lädt alle NSV und Bremer Schachsenioren im Juni 2017 ein

Die 51. geschlossene Niedersächsische Senioren-Schacheinzelmeisterschaft 2017 wird im Juni 2017 in Handeloh in der Lüneburger Heide stattfinden. Das Turnier wird am Sonntag 18. Juni beginnen und am Samstag 24. Juni mit der letzten Runde und der nachfolgenden Siegerehrung enden. Alle niedersächsischen und Bremer Seniorenspieler und -spielerinnen sind herzlich zu diesem Turnier eingeladen.


Hotel-Restaurant Fuchs, Handeloh

Als Spiellokal hat NSV-Seniorenschachreferent Reinhard Piehl das Hotel-Restaurant Fuchs in Handeloh ausgesucht. Das Ambiente des Hotel-Restaurant Fuchs sowie die nähere Umgebung, im besonderen der Nationalpark Lüneburger Heide, garantieren eine vorzügliche Turnieratmosphäre bzw. bieten umfangreiche touristische Möglichkeiten, um neben dem Schachspielen vom Aufenthalt in Handeloh geniessen zu können.

Anmeldungen können per E-mail an den Turnierleiter (siehe Ausschreibung) oder über die Homepage des SC Sottrum erfolgen; Anmeldungen zur Blitzschach- bzw. Schnellschachmeisterschaft sind bis spätestens am jeweiligen Turniertag möglich.

Alexander Schneider (SC Wilhelmshaven) gewinnt 24. Offene Sächsische Senioreneinzelmeisterschaft

Alexander Schneider vom SC Wilhelmshaven hat die 24. Offene Sächsische Senioreneinzelmeisterschaft gewonnen, die vom 31. Oktober bis 8. November 2016 in Dresden ausgetragen wurde. Herzlichen Glückwunsch !

Mit 7 Punkten aus 9 Partien lag er am Ende einen halben Punkt vor drei sächsischen Schachsenioren. Unter den Teilnehmern waren auch einige weitere Schachfreunde aus Niedersachsen, die sich in der Endrangliste aber alle nur im geschlagenen Feld wiederfinden konnten.


(Foto: www.schachfestival.de)

Ausführliche Informationen zu diesem Turnier sind hier zu finden.

25. Dt. SenMMdLV: Zusätzliche Anmerkungen vom NSV-Seniorenschachreferenten Reinhard Piehl

Ich konnte erstmalig leider nur eine Mannschaft melden, weil viele angesprochene Kandidaten absagten. Ich meldete fünf Spieler:


Prof. Dr. Christian Clemens
(SC BS-Gliesmarode)

Dr. Manfred Nimtz
(SC BS-Gliesmarode)

Udo Lau
(SVg Salzgitter)

Prof. Dr. Manfred Dornieden
(SK Union Oldenburg)

Dieter Jentsch
(SC Wolfsburg)

Gerhard Kaiser (Hamelner SV) musste leider wegen eines schweren Krankheitsfalles in der Familie absagen.

Besonders zu beachten sind die folgenden Partien (auch zum Nachspielen mit dem PGN-Viewer weiter unten auf dieser Seite):

  • Runde 1, gegen Schleswig-Holstein 2:
    Es gelang der erwartete Sieg. Manfred Nimtz bezwang seinen Gegner mit forschem Königsangriff. Sein Turm tauchte im 22. Zug auf der h-Linie auf, was wiederholt in seiner Partie der 2. Runde zu beobachten ist.
  • Runde 2, gegen Württemberg 2:
    Udo Lau konnte seinen großen Vorteil (33. Zug) leider nicht in einen Sieg ummünzen und musste danach mit zwei Mehrbauern und ungleichen Läufern in ein Remis einwilligen. Manfred Nimtz spielte angriffslustig im 13. Zug seinen Turm über c5 auf h5, um einen Königsangriff zu inszenieren, fand danach aber nicht die genauen Fortsetzungen und verlor.
  • Runde 3, gegen Sachsen-Anhalt 2:
    Christian Clemens spielte eine strategisch und taktisch starke Partie. Dieter Jentsch kommt bereits in der Eröffnung in Nachteil. Die Partie endet, bedingt durch die Zeitnot seines Gegners und den Kampfgeist von Dieter, interessant.
  • Runde 4, gegen Schleswig-Holstein 1:
    Christian Clemens verliert durch einen Läuferzug ein Tempo und den Eröffnungsvorteil. Sein Gegner kann dies aber nicht ausnützen. Mit einem kräftigen Turmspiel gewinnt Christian das Spiel. Udo Lau übersieht in guter Stellung eine drohende Springergabel und Manfred Nimtz übersieht mehrmals die Gewinnzüge.
  • Runde 5, gegen Brandenburg:
    Alle remisierten. Interessant ist die Endphase der Partie von Udo Lau.
  • Runde 6, gegen Nordrhein-Westfalen:
    Die Partie von Manfred Nimtz ist interessant, die er schließlich verlor. Alle anderen Partien endeten Remis.
  • Letzte Runde, gegen Berlin 2:
    Die Kämpfer waren wohl müde. Die Berliner baten um ein Mannschaftsremis. Ich überließ die Entscheidung den Spielern, obwohl ich sie gerne noch spielen sehen wollte.

Auf der Startrangliste sind wir an 7. Stelle aufgeführt. Ich hatte, wie in den Meisterschaften zuvor, eine Platzierung besser als den 7. Platz erwartet und einen Kampf um die Meisterschaft erhofft. Das ist uns völlig mißlungen.

Eine Ausrede fällt mir nicht ein. Wir harmonierten alle gut miteinander, gingen jeden Abend gemeinsam essen: griechisch, spanisch, italienisch oder auch asiatisch und tschechisch. Auch das Aussetzen eines Spielers in jeder Runde erscheint mir nicht als Manko. Ein 5. Spieler war aber notwendig, weil im Vorfeld bereits bekannt war, dass zwei Spieler an zwei verschiedenen Tagen nicht zur Verfügen stehen würden.

Die Mannschaft landete in der Abschlusstabelle auf dem 16. Platz.

Christian Clemens errang ungeschlagen 5 Brettpunkte und war damit gemeinsam mit Ulrich Schulze (Württemberg) bester Spieler am ersten Brett. Weiterhin: Manfred Nimtz mit 2 aus 6 am 2. Brett, Udo Lau mit 4 aus 7 am 3. Brett, Manfred Dornieden ungeschlagen mit 2 aus 4 am 4. Brett und Dieter Jentsch mit 2 aus 4 ebenfalls am 4. Brett.

Reinhard Piehl