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Gerhard Hayen ist neuer NSV-Seniorenschachreferent (Aktualisierung des früheren Beitrags)

Wie bereits gemeldet wurde Gerhard Hayen auf dem Verbandskongress 2017 in Sottrum nach dem Rücktritt von Reinhard Piehl zum neuen NSV-Seniorenschachreferenten gewählt. An dieser Stelle sei dann auch noch einmal herzlich zur Wahl gratuliert und viel Freude und Erfolg bei der Ausübung dieses Ehrenamtes gewünscht. Wir freuen uns ihn jetzt auch mit ausführlicheren Informationen zu seiner Person, die er uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat, vorstellen zu können.


Gerhard Hayen wohnt zwar in Hannover, betont aber auch, dass er geborener Friese ist (Jahrgang 1952). Nachdem er die letzten 25 Jahre in der Kulturabteilung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur gearbeitet hat, befindet er sich seit April 2017 im Ruhestand. Er ist seit 40 Jahren verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder (Tochter und Sohn) im Alter von 37 und 38 Jahren.

Gerhard Hayen ist seit 28 Jahren ohne Unterbrechung 1. Vorsitzender seines Schachvereins, der nach zwei Fusionen seit 2010 den Namen Hannoverscher Schachklub (HSK) Lister Turm trägt. Seine DWZ liegt bei 1300 (ELO 1550), weil er ausschließlich in der Mannschaft (Kreisklasse) spielt, in der die Kinder und Jugendlichen seines Vereins ihre ersten Turniererfahrungen machen sollen. Im privaten Bereich engagiert sich Gerhard Hayen seit Jahren als Präsident einer – wie er sagt – „kleinen aber feinen Hilfsorganisation“ mit Namen benefiz (www.benefiz.de), die weltweit Projekte organisiert und durchführt.

Zu den Schwerpunkten seiner zukünftigen Arbeit als NSV-Seniorenschachreferent konnte Gerhard Hayen noch keine genaueren Angaben machen. Wie er betont, muss aber eines seiner Ziele sein wieder die Attraktivität der niedersächsischen Seniorenturniere wie der Einzelmeisterschaft bzw. der Pokalmannschaftsmeisterschaft zu steigern, damit zukünftig wieder mehr Teilnehmer zu verzeichnen sind. Um bedarfsgerecht die Neuausrichtung vornehmen zu können, soll dazu aber auch erst einmal analysiert werden, warum seit Jahren die Teilnehmerzahlen rückläufig sind; eventuell mit Hilfe einer Online-Befragung der niedersächsischen Senioren, um relevante Informationen unter anderem zu folgenden Punkten zu erhalten: gewünschte Termine (Jahreszeiten), Durchführung der Turniere (ein oder zwei Partien pro Tag, ein Tag Ruhetag, etc.), Turnierort (abgeschieden in der Heide oder wechselnde Großstadt oder Stadt mit reizvollem Beiprogramm), offene Turniere, also mit Teilnahme von Senioren aus anderen Landesverbänden, oder weiterhin geschlossene Seniorenmeisterschaften nur für Niedersachsen und Bremen.

Wie Gerhard Hayen vor seiner Wahl auf der Delegiertenversammlung erklärt hatte, wird er seine Tätigkeit als NSV-Seniorenschachreferent zunächst nur beschränkt ausüben können, da er ab Mitte Oktober für mehrere Monate nicht in Deutschland sein wird, sondern seinen Sohn und dessen Familie (im besonderen seine beiden Enkel) in Rwanda besuchen wird, wo sein Sohn seit 4 Jahren eine Film- und Medienfirma (afrilive.tv) betreibt. Er sagt aber jederzeit über die digitalen Medien wie E-mail etc. erreichbar zu sein.

26. Dt. SenMMdLV: Niedersachsen mit Sieg und Niederlage zum Auftakt

Die 26. Deutsche Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände findet seit Montag 25. September 2017 in Templin in der Uckermark statt. Insgesamt nehmen 26 Mannschaften daran teil, darunter auch eine Vertretung des Blindenschachbundes. Niedersachsen ist mit einer Mannschaft vertreten, die in folgender Reihenfolge antreten wird: Dr. Günther Schrüfer (SK Lehrte), Dr. Manfred Nimtz, FM Dr. Christian Clemens (beide SC Braunschweig-Gliesmarode), NSV-Senioreneinzelmeister 2017 Uwe Grimm (Breloher SC) und Dr. Michael Cichy (SC Braunschweig-Gliesmarode). Mannschaftsführer ist Reinhard Piehl (SC Sottrum), der nach seinem Ausscheiden als NSV-Seniorenschachreferent diese Funktion dennoch noch einmal ausüben und auch bei Bedarf als zusätzlicher Ersatzspieler zur Verfügung stehen wird. Als Siebter der Startrangliste dürfte das niedersächsische Seniorenteam nur zum erweiterten Favoritenkreis gezählt werden.

In Runde 1 musste Niedersachsen gegen Baden 2 antreten, dem 20. der Startrangliste. Das niedersächsische Team wurde seiner Favoritenrolle gerecht und siegte mit 3 – 1. Es gewannen Dr. Schrüfer und Dr. Clemens, während Dr. Nimtz und Uwe Grimm remisierten. In Runde 2 wartete dann das vor allem an den ersten 3 Brettern stark besetzte Seniorenteam aus Hessen, u.a. mit Klaus Klundt an Brett 1, Internationaler Meister, Senioren-Vizeweltmeister 2004 und deutscher Senioreneinzelmeister 2005. Am Ende gab es jeweils Siege von Schwarz an den ersten 3 Brettern, wobei Dr. Schrüfer und Uwe Grimm auf niedersächsischer Seite leider verloren und nur Dr. Nimtz gewinnen konnte. Das Remis an Brett 4 zwischen WFM Mira Kierzek und Dr. Cichy besigelte dann die Niederlage von Niedersachsen mit 1,5 – 2,5.


Niedersachsen gegen Hessen in Runde 2 (v.l.):
Dr. Cichy, Uwe Grimm, Dr. Nimtz, Dr. Schrüfer
(Foto: R. Piehl)

In Runde 3 muss Niedersachsen jetzt gegen das punktgleiche Mecklenburg-Vorpommern 1 antreten.

Alle Informationen zur 26. Dt. SenMMdLV sind auf der Turnierseite zu finden. Die Partien der vorhergehenden Runden können im Spiele-Archiv auf liveschach-schau.de nachgespielt werden bzw. erfolgt dort auch eine Live-Übertragung bei allen Runden.

Reinhard Piehl als NSV-Seniorenschachreferent verabschiedet

Nach 8 Jahren Tätigkeit als NSV-Seniorenschachreferent hatte Reinhard Piehl bereits vor mehreren Monaten angekündigt in diesem Jahr nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung zu stehen, sehr zum Bedauern des NSV-Vorstand and vieler niedersächsischer Seniorenschachspieler. Auf dem Verbandskongress 2017 in Sottrum würdigte NSV-Präsident Michael Langer die langjährige Arbeit, das hohe Engagement und die besonderen Verdienste von Reinhard Piehl. Als Dankeschön überreichte er dann gemeinsam mit NSV-Sportdirektor Jan Salzmann einen gut gefüllten Präsentkorb.


Präsentkorb als Dank vom NSV-Vorstand (v.l.):
J. Salzmann, R. Piehl, M. Langer (Quelle: Jörg Tenninger)

Manfred Klein, Vereinskollege und „Kon-Senior“ von Reinhard Piehl beim SC Sottrum sowie Redakteur bei der Rotenburger Kreiszeitung, hat dort eine kleine Replik auf dessen Rückzug aus dem NSV-Vorstand verfasst. Diese ist hier nachzulesen.

Nach seinem Ausscheiden wird Reinhard Piehl aber noch einmal das niedersächsische Seniorenteam bei der 26. Deutschen Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände als Mannschaftsführer betreuen. Diese wird vom 25. September bis zum 1. Oktober 2017 in Templin (Brandenburg) stattfinden.

51. NSV Senioren-EM 2017: Uwe Grimm wird erneut NSV Senioren-Einzelmeister

Uwe Grimm (Breloher SC) heisst der neue – und damit nach 2013 und 2014 bereits zum dritten Mal – niedersächsische Senioren-Einzelmeister. Mit einem Sieg gegen Peter-Michael Gerhardt (SC Vahr) in der letzten Runde konnte Uwe Grimm bei der 51. Niedersächsischen Senioren-Schacheinzelmeisterschaft 2017 in Handeloh seinen knappen Vorsprung souverän behaupten und mit 5,5 Punkten die Meisterschaft erringen.

Den 2. Platz mit 5 Punkten belegte Lothar Cordes (SF Lilienthal), der in der letzten Runde noch gegen Leonid Hilburt (Hannover 96) einen vollen Punkt einfahren konnte. Die Buchholz-Wertung musste über den 3. Platz entscheiden, da 3 Spieler punktgleich mit 4,5 Punkten endeten. Dr. Roubik Adibekian (Hannover 96) hatte hier die deutlich bessere Zweitwertung und belegte damit den 3. Platz vor Slavko Krneta (FG Wohlde) und Dieter Jentsch (SC Wolfsburg).


Sieger und Platzierte (v.l.):
L. Cordes (2.), U. Grimm (1.), Dr. R. Adibekian (3.), TL R. Piehl

Niedersächsischer Nestorenmeister 2017 wurde Dieter Jentsch. Auf den Plätzen folgten Peter-Michael Gerhardt (SC Vahr) und Wilfried Pundt (SK Bremen-Nord).

Nestorenmeister D. Jentsch und TL R. Piehl

Zum Schluss der Siegerehrung durfte Uwe Grimm dann als Niedersächsischer Seniorenmeister 2017 auch den grossen Siegerpokal in Empfang nehmen:

Die Partien aller 7 gespielten Runden stehen hier zum Nachspielen zur Verfügung bzw. können auch als PGN-Datei heruntergeladen werden.

Ein etwas ausführlicherer Bericht zur 51. NSV Sen-EM 2017 folgt eventuell binnen kurzem an dieser Stelle bzw. wird dann aber in der nächsten Ausgabe von „Schach in Niedersachsen“ (SinN) veröffentlicht werden.

Alle Ergebnisse und Teilnehmer:

51. NSV Senioren-EM 2017: Dr. Roubik Adibekian gewinnt auch Blitzschachmeisterschaft

Die Offene Niedersächsische Senioren-Blitzschacheinzelmeisterschaft 2017 wurde am 22. Juni 2017 im Rahmen der 51. Niedersächsischen Senioren-Schacheinzelmeisterschaft in Handeloh ausgetragen. Mit nur 8 Teilnehmern war die Beteiligung an diesem Turnier leider sehr gering. Turnierleiter Reinhard Piehl konnte unter den Teilnehmern aber auch Klaus Gohde begrüssen, den früheren NSV Seniorenschachreferent und seit kurzem Ehrenmitglied des DSB. In Abstimmung mit den Teilnehmern wurde vom Turnierleiter beschlossen das Turnier doppelrundig durchzuführen.


Impression vom Blitzschach-Turnier

Nachdem 14 Runden gespielt waren, stand fest, dass Dr. Roubik Adibekian (Hannover 96) seinen Erfolg vom Schnellschach-Turnier wiederholen und auch die Blitzmeisterschaft gewinnen konnte. Mit 12 Punkten lag er deutlich vor Dieter Jentsch (SC Wolfsburg) und Uwe Grimm (Breloher SC), die beide auf 10 Punkte kamen. Die minimal bessere Sonneborn-Berger Wertung entschied dann zu Gunsten von Dieter Jentsch über die Platzierung.

Siegerehrung (v.l.): Turnierleiter R. Piehl, Dr. R. Adebekian

51. NSV Senioren-EM 2017: Dr. Roubik Adibekian gewinnt überlegen das Schnellschach-Turnier

Das Schnellschach-Turnier bei der 51. Niedersächsischen Senioren-Schacheinzelmeisterschaft 2017 wurde am Dienstag 20. Juni 2017 ausgetragen. Leider beteiligten sich in diesem Jahr nur 10 Spieler an diesem Turnier. Das hatte vorab auch einige Diskussionen über den Austragungsmodus zur Folge, denn ursprünglich waren 7 Runden nach Schweizer System vorgesehen. Turnierleiter Reinhard Piehl befürchtete aber, dass aufgrund der geringen Teilnehmerzahl – mit Bezug auf die vorgesehenen Runden – erhebliche technischen Schwierigkeiten bei der Auslosung der letzten Runden auftreten könnten.

Die Option ein Rundenturnier mit etwas verkürzter Bedenkzeit von 15 Minuten auszutragen hätte voraussichtlich zu einer Turnierdauer von beinahe 5 Stunden geführt. So wurde letztendlich entschieden nur 5 Runden nach Schweizer System mit 20 Minuten Bedenkzeit auszutragen. Das fand aus durchaus verständlichen Gründen aber nicht die ungeteilte Zustimmung aller Teilnehmer.


Gelöste Stimmung vor dem Beginn des Schnellschach-Turniers

Das Turnier wurde überlegen von Dr. Roubik Adibekian (Hannover 96) gewonnen. Am Ende hatte er mit 4,5 Punkten einen deutlichen Vorsprung vor 4 Spielern mit jeweils 3 Punkten auf den Plätzen 2 bis 5. Hier musste die Buchholz bzw. sogar nachfolgend die Sonneborn-Berger Wertung den Ausschlag über die Platzierung geben. Zweiter wurde somit Wilfried Pundt (SK Bremen-Nord) vor Reinhard Piehl (SC Sottrum), Uwe Grimm (Breloher SC) und Klaus-Michael Buck (Stader SV).

Von entscheidender Bedeutung war die Partie der 4. Runde zwischen den Turnierfavoriten Uwe Grimm und Dr. Roubik Adibekian. Uwe Grimm hatte mit Weiss in einem Endspiel T+S gegen T+L eine vorteilhaftere Stellung aufgrund einer Bauernmehrheit erreicht. Allerdings hatte der schwarze König schon aktiv in das Spielgeschehen eingegriffen und den weissen Monarchen im Zusammenspiel mit den seinen verbliebenen Figuren in Bedrängnis gebracht. Weiss konnte die Gefahren aber abwenden und einen gefährlichen Freibauern bis auf die 7. Reihe vortreiben. Nach dem kompensationslosen Verlust des Springers musste Weiss auch noch diesen Freibauern abgeben. Damit war das Blatt eindeutig zu Gunsten von Schwarz gekehrt und kurz danach wurde auch noch der weisse König mattgesetzt.


Reges Interesse an der Partie Grimm – Dr. Adibekian

Die Siegerehrung des Schnellschach-Turniers fand am darauffolgenden Tag vor dem Beginn der 4. Runde der Senioren-Schacheinzelmeisterschaft statt. Dr. Adibekian konnte dabei aus den Händen von Turnierleiter R. Piehl die Siegerurkunde und den zugehörigen Geldpreis in Empfang nehmen.

Siegerehrung (v.l.): Turnierleiter R. Piehl, Dr. R. Adebekian

51. NSV Sen-EM 2017: Turnier in Handeloh mit 19 Teilnehmern gestartet

Die 51. Niedersächsische Senioren-Schacheinzelmeisterschaft 2017 hat am 18. Juni in Handeloh angefangen. Zu Beginn des Turniers konnte der NSV-Seniorenschachreferent und Turnierleiter Reinhard Piehl auch alle 19 gemeldeten Teilnehmer im Hotel-Restaurant Fuchs begrüssen. Im Anschluss daran machte Klaus Gohde auf den
Förderkreis der Senioren im DSB e. V. und im besonderen auf das im Februar/März 2018 stattfindende Jubiläumsturnier aus Anlass des 25-jährigen Bestehens des Vereins aufmerksam. Dieses Turnier wird in Magdeburg ausgetragen und ist von einem attraktiven Rahmenprogramm begleitet. Informationen dazu sind auf der Homepage des Vereins zu finden.

Turnierleiter R. Piehl bei der Begrüssung der Teilnehmer(rechts)

Blick in den Turniersaal (unten)

Die schnellste Partie der 1. Runde wurde an Brett 5 gespielt, wo Peter-Michael Gerhardt (SC Vahr) schon nach etwa einer halben Stunde gegen Günther Schenke (SV Hankensbüttel) den vollen Punkt einfahren konnte. Ein erbittertes Gefecht gab es an Brett 2, wo Norbert Kleinschmidt (TSV Gnarrenburg) dem Ersten der Setzrangliste Dr. Roubik Adibekian (Hannover 96) in einem Endspiel Springer gegen Läufer nach 67 Zügen ein Remis abringen konnte. An Brett 1 trafen Dieter Jentsch (SC Wolfsburg) und Peter Schwenteck (SF Mahndorf) aufeinander. Nach 5 Stunden Spielzeit konnte Peter Schwenteck durch Zeitüberschreitung seines Gegners gewinnen und damit das sicherlich überraschendste Ergebnis der 1. Runde erzielen.

Die Schnellschachmeisterschaft wird am Dienstag 20. Juni und die Blitzschachmeisterschaft am Donnerstag 22. Juni jeweils nachmittags ausgetragen werden. Anmeldungen dafür sind noch bis spätestens am jeweiligen Turniertag möglich (siehe Ausschreibung).

51. NSV Sen-EM 2017: weitere Anmeldungen zur Sicherstellung dieses Turniers erforderlich

Wie bereits angekündigt soll die 51. geschlossene Niedersächsische Senioren-Schacheinzelmeisterschaft 2017 vom 18. bis 24. Juni, also in weniger als zwei Monaten, in Handeloh in der Lüneburger Heide stattfinden. Wir meinen, dass sowohl das Hotel-Restaurant Fuchs ausgezeichnete Turnierbedingungen bietet als auch die Umgebung von Handeloh zum Zeitpunkt des Turniers touristisch ausreichend attraktiv ist. Zusätzlich ist anzumerken, dass man von Handeloh aus mit der Bahn in ca. 45 Minuten schon im Zentrum von Hamburg sein kann. Also insgesamt gute Möglichkeiten, um neben dem täglichen Schachspielen auch noch andere interessante Dinge tun und dann dort eine erlebnisreiche Woche verbringen zu können.


Leider lässt der derzeitige Stand der Anmeldungen – eingeladen sind ja nicht nur die niedersächsischen, sondern auch die Bremer Seniorinnen und Senioren – dennoch zu wünschen übrig und ist die Ausrichtung dieser Meisterschaft erneut stark gefährdet. „Ich würde die 51. NSV Sen-EM auch mit nur 16 Spielern durchführen wollen“ sagt NSV-Seniorenschachreferent und Turnierleiter Reinhard Piehl. Das bedeutet aber, dass sich die Anzahl der Anmeldungen noch mindestens verdoppeln muss.

Vor zwei Jahren wurde die Seniorenmeisterschaft in Undeloh-Wesel, also in unmittelbarer Nachbarschaft von Handeloh ausgetragen. Alle Teilnehmer haben sich nach Turnierende durchwegs positiv und zufrieden zum Turnier und Veranstaltungsort gezeigt. Das jährlich im April in Undeloh ausgetragene deutsche Seniorenderby erfreut sich eines regen Zuspruchs. Was also hält im besonderen die niedersächsischen Seniorinnen und Senioren davon ab wenig bis kein Interesse für die eigene Meisterschaft zu zeigen und – wie auch jetzt anhand der aktuellen Meldelisten von offenen Seniorenmeisterschaften anderer Landesverbände zu sehen ist – sich dort in grösserer Zahl anzumelden ? Wenn es Kritikpunkte oder andere relevante Anmerkungen zur NSV-Seniorenschachmeisterschaft gibt, dann bitten wir diese eventuell als Kommentar zu diesem Beitrag bzw. in separater Mail z. B. an den Webmaster der NSV-Seniorenseite weiterzugeben, um bei der Ausrichtung zukünftiger Meisterschaften entsprechend berücksichtigt zu werden.

Wir bitten also noch einmal alle niedersächsischen und Bremer Seniorinnen und Senioren ihre Teilnahme an dieser Meisterschaft in Erwägung zu ziehen und sich noch anzumelden. Anmeldungen können per E-mail an den Turnierleiter (siehe Ausschreibung) oder über die Homepage des SC Sottrum erfolgen; Anmeldungen zur Blitzschach- bzw. Schnellschachmeisterschaft sind bis spätestens am jeweiligen Turniertag möglich.

6. NSenPMMdV 2016-2017: Sottrum und Lehrte erneut im Finale

Wenn man einmal davon absieht, dass mit dem HSK Lister Turm der mehrmalige Gewinner der ersten Niedersächsischen Senioren-Pokalmannschaftsmeisterschaften der Vereine leider nicht mehr an dieser Pokalrunde teilnimmt, so hat sich erneut bestätigt, dass die derzeit stärksten Seniorenmannschaften in Niedersachsen in Lehrte und Sottrum zuhause sind. Mit dem SK Lehrte und dem SC Sottrum haben sich nämlich die beiden Vorjahresfinalisten für das Finale der 6. Niedersächsischen Senioren-Pokalmannschaftsmeisterschaft der Vereine 2016/2017 qualifiziert. Da die Finalrunde in Lehrte ausgetragen wird, wird der SK Lehrte mit dem Heimvorteil im Rücken sicherlich gute Chancen haben sich für die knappe Vorjahresniederlage zu revanchieren und erstmals den Pokal zu gewinnen.

Im Halbfinale, das am vergangenen Sonntag 9. April gespielt wurde, konnte sich der SK Lehrte deutlich mit 3 – 1 bei den Sf Barsinghausen durchsetzen. Hier gaben die beiden Siege an den unteren Brettern den Ausschlag. Der SC Sottrum hatte dagegen etwas mehr Mühe, um als Gast des Eystruper SK dort knapp mit 2,5 – 1,5 die Oberhand zu behalten. Dass hier wohl mit viel Einsatz um den Sieg gekämpft wurde, kann auch daraus geschlossen werden, dass nur eine Partie mit Remis endete.

Neben den beiden Halbfinalbegegnungen gab es gleichzeitig noch einen Mannschaftskampf der Trostrunde. Dort gewannn der SV Helmstedt klar mit 4 – 0 gegen SV Bad Bevensen.

Wie bereits angekündigt werden das Finale und die letzte Runde der Trostrunde zusammen am 21. Mai 2017 in Lehrte ausgetragen. Für die Trostrunde wurden die folgenden Begegnungen ausgelost:
Eystruper SK – SV Helmstedt
SV Bad Bevensen – Sf Barsinghausen

Der Beste der Trostrunde wird dann am Ende Platz 3 belegen. Derzeit ergibt sich nach Auswertung aller bisher gespielten Runden die folgende Mini-Tabelle:

Platz   Verein             MP   BP  
  3     Eystruper SK        2   5 
  4     SV Helmstedt        2   5    
  5     Sf Barsinghausen    2   3,5
  6     SV Bad Bevensen     1   2

Alle bisherigen Ergebnisse der 6. NSenPMMdV 2016/2017 (Mannschafts- und Einzelergebnisse) können hier gefunden werden.

Niedersächsischer „Heimsieg“ beim 16. Deutschen Seniorenderby

Vom 16. bis 19. März 2017 fand das inzwischen 16. Deutsche Seniorenderby in Undeloh in der Lüneburger Heide statt. Insgesamt 50 Seniorinnen (Jahrgang 1962) und Senioren (Jahrgang 1957) nahmen in diesem Jahr daran teil. Die Turnierleitung war wie immer in den bewährten Händen von Klaus Gohde, dem früheren DSB- und NSV-Seniorenschachreferent. Gespielt wurden 7 Runden mit drei Doppelrunden und einer Schlussrunde am ausklingenden Sonntag.

Das Turnier endete mit einem niedersächsischen „Heimsieg“, denn der Turniersieger hiess Enno Eschholz vom SK Wildeshausen. Enno Eschholz gehörte als Setzlistenerster zwar von Beginn an mit zum engeren Favoritenkreis, aber im Teilnehmerfeld befanden sich einige durchaus gleichwertige Kontrahenten an den Brettern. Am Ende konnte er sich mit einem halben Punkt Vorsprung und 5,5 Punkten aus 7 Partien den Titel des Deutschen Derbysiegers 2017 sichern. Auf Platz 2 folgte Paul Stümer (SV Bergneustadt/Dersch) vor Dr. Harald Bittner (SK Bad Neustadt).


TL Klaus Gohde mit den Preisträgern (vlnr.):
Dr. H. Bittner (3), E. Eschholz (1), P. Stümer (2)
(Foto: senioren.schachbund.de)

Tabelle (bis Platz 10)

Beim Blitzturnier (24 Teilnehmer, 9 Runden) gewann mit deutlichem Abstand Ralf Schober (SV Sundern, 8 Punkte) vor Heinz Dieter Bosser (SV Turm Kamp Lintfort, 7 Punkte) und Enno Eschholz (5,5 Punkte).

Ein ausführlicherer Bericht ist auf auf der Seniorenseite des Deutschen Schachbundes zu finden (16. Deutsches Seniorenderby 2017).

Zum Nachspielen angeboten werden hiernach die Partien des diesjährigen Seniorenderby’s (aus technischen Gründen leider ohne Runde 6):

51. NSV Sen-EM 2017: Handeloh lädt alle NSV und Bremer Schachsenioren im Juni 2017 ein

Die 51. geschlossene Niedersächsische Senioren-Schacheinzelmeisterschaft 2017 wird im Juni 2017 in Handeloh in der Lüneburger Heide stattfinden. Das Turnier wird am Sonntag 18. Juni beginnen und am Samstag 24. Juni mit der letzten Runde und der nachfolgenden Siegerehrung enden. Alle niedersächsischen und Bremer Seniorenspieler und -spielerinnen sind herzlich zu diesem Turnier eingeladen.


Hotel-Restaurant Fuchs, Handeloh

Als Spiellokal hat NSV-Seniorenschachreferent Reinhard Piehl das Hotel-Restaurant Fuchs in Handeloh ausgesucht. Das Ambiente des Hotel-Restaurant Fuchs sowie die nähere Umgebung, im besonderen der Nationalpark Lüneburger Heide, garantieren eine vorzügliche Turnieratmosphäre bzw. bieten umfangreiche touristische Möglichkeiten, um neben dem Schachspielen vom Aufenthalt in Handeloh geniessen zu können.

Anmeldungen können per E-mail an den Turnierleiter (siehe Ausschreibung) oder über die Homepage des SC Sottrum erfolgen; Anmeldungen zur Blitzschach- bzw. Schnellschachmeisterschaft sind bis spätestens am jeweiligen Turniertag möglich.

Alexander Schneider (SC Wilhelmshaven) gewinnt 24. Offene Sächsische Senioreneinzelmeisterschaft

Alexander Schneider vom SC Wilhelmshaven hat die 24. Offene Sächsische Senioreneinzelmeisterschaft gewonnen, die vom 31. Oktober bis 8. November 2016 in Dresden ausgetragen wurde. Herzlichen Glückwunsch !

Mit 7 Punkten aus 9 Partien lag er am Ende einen halben Punkt vor drei sächsischen Schachsenioren. Unter den Teilnehmern waren auch einige weitere Schachfreunde aus Niedersachsen, die sich in der Endrangliste aber alle nur im geschlagenen Feld wiederfinden konnten.


(Foto: www.schachfestival.de)

Ausführliche Informationen zu diesem Turnier sind hier zu finden.

25. Dt. SenMMdLV: Zusätzliche Anmerkungen vom NSV-Seniorenschachreferenten Reinhard Piehl

Ich konnte erstmalig leider nur eine Mannschaft melden, weil viele angesprochene Kandidaten absagten. Ich meldete fünf Spieler:


Prof. Dr. Christian Clemens
(SC BS-Gliesmarode)

Dr. Manfred Nimtz
(SC BS-Gliesmarode)

Udo Lau
(SVg Salzgitter)

Prof. Dr. Manfred Dornieden
(SK Union Oldenburg)

Dieter Jentsch
(SC Wolfsburg)

Gerhard Kaiser (Hamelner SV) musste leider wegen eines schweren Krankheitsfalles in der Familie absagen.

Besonders zu beachten sind die folgenden Partien (auch zum Nachspielen mit dem PGN-Viewer weiter unten auf dieser Seite):

  • Runde 1, gegen Schleswig-Holstein 2:
    Es gelang der erwartete Sieg. Manfred Nimtz bezwang seinen Gegner mit forschem Königsangriff. Sein Turm tauchte im 22. Zug auf der h-Linie auf, was wiederholt in seiner Partie der 2. Runde zu beobachten ist.
  • Runde 2, gegen Württemberg 2:
    Udo Lau konnte seinen großen Vorteil (33. Zug) leider nicht in einen Sieg ummünzen und musste danach mit zwei Mehrbauern und ungleichen Läufern in ein Remis einwilligen. Manfred Nimtz spielte angriffslustig im 13. Zug seinen Turm über c5 auf h5, um einen Königsangriff zu inszenieren, fand danach aber nicht die genauen Fortsetzungen und verlor.
  • Runde 3, gegen Sachsen-Anhalt 2:
    Christian Clemens spielte eine strategisch und taktisch starke Partie. Dieter Jentsch kommt bereits in der Eröffnung in Nachteil. Die Partie endet, bedingt durch die Zeitnot seines Gegners und den Kampfgeist von Dieter, interessant.
  • Runde 4, gegen Schleswig-Holstein 1:
    Christian Clemens verliert durch einen Läuferzug ein Tempo und den Eröffnungsvorteil. Sein Gegner kann dies aber nicht ausnützen. Mit einem kräftigen Turmspiel gewinnt Christian das Spiel. Udo Lau übersieht in guter Stellung eine drohende Springergabel und Manfred Nimtz übersieht mehrmals die Gewinnzüge.
  • Runde 5, gegen Brandenburg:
    Alle remisierten. Interessant ist die Endphase der Partie von Udo Lau.
  • Runde 6, gegen Nordrhein-Westfalen:
    Die Partie von Manfred Nimtz ist interessant, die er schließlich verlor. Alle anderen Partien endeten Remis.
  • Letzte Runde, gegen Berlin 2:
    Die Kämpfer waren wohl müde. Die Berliner baten um ein Mannschaftsremis. Ich überließ die Entscheidung den Spielern, obwohl ich sie gerne noch spielen sehen wollte.

Auf der Startrangliste sind wir an 7. Stelle aufgeführt. Ich hatte, wie in den Meisterschaften zuvor, eine Platzierung besser als den 7. Platz erwartet und einen Kampf um die Meisterschaft erhofft. Das ist uns völlig mißlungen.

Eine Ausrede fällt mir nicht ein. Wir harmonierten alle gut miteinander, gingen jeden Abend gemeinsam essen: griechisch, spanisch, italienisch oder auch asiatisch und tschechisch. Auch das Aussetzen eines Spielers in jeder Runde erscheint mir nicht als Manko. Ein 5. Spieler war aber notwendig, weil im Vorfeld bereits bekannt war, dass zwei Spieler an zwei verschiedenen Tagen nicht zur Verfügen stehen würden.

Die Mannschaft landete in der Abschlusstabelle auf dem 16. Platz.

Christian Clemens errang ungeschlagen 5 Brettpunkte und war damit gemeinsam mit Ulrich Schulze (Württemberg) bester Spieler am ersten Brett. Weiterhin: Manfred Nimtz mit 2 aus 6 am 2. Brett, Udo Lau mit 4 aus 7 am 3. Brett, Manfred Dornieden ungeschlagen mit 2 aus 4 am 4. Brett und Dieter Jentsch mit 2 aus 4 ebenfalls am 4. Brett.

Reinhard Piehl

25. Dt. SenMMdLV: Baden ist neuer Deutscher Senioren-Mannschaftsmeister der Landesverbände

Die 25. Deutsche Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände ist am letzten Samstag, 15. Oktober, in Magdeburg zu Ende gegangen. Das Turnier verlief ausserordentlich spannend, denn vor der abschliessenden Runde 7 standen 3 Mannschaften (Nordrhein-Westfalen 1, Bayern 1 und Baden) mit jeweils 9 Punkten an der Spitze, gefolgt von 5 Mannschaften mit 8 Punkten (Berlin 1, Württemberg 1, Sachsen-Anhalt 1, Hessen 1 und Rheinland-Pfalz 1). Baden konnte das Spitzenspiel der Schlussrunde dann gegen Bayern 1 knapp für sich entscheiden, und da Nordrhein-Westfalen 1 auch ebenso knapp gegen Berlin 1 verlor, standen die Senioren aus Baden als Sieger der 25. Deutschen Senioren-Mannschaftsmeisterschaft der Landesverbände fest.

Den entscheidenden Punkt für Baden zum Titelgewinn sicherte Gerhard Kiefer an Brett 4 mit seinem Sieg gegen Rainer Oechslein. Nach dem 57. Zug von Schwarz war die im nachstehenden Diagramm gezeigte Stellung erreicht worden. Mit dem starken Zug 58. Lh5! demonstrierte Weiss die Überlastung der schwarzen Dame. Der Läufer auf h5 ist natürlich tabu wegen Matt auf g7. Nach 58. – Dg8 gewinnt Weiss aber den Läufer auf e8, da die Dame erneut wegen des Matt auf g7 auch hier nicht zurücknehmen kann. Schwarz gab daher auf.


Kiefer-Oechslein (nach 57. – Kh7)

Im Gegensatz zu den Vorjahren war Niedersachsen dieses Mal nur mit einer Mannschaft vertreten, die in folgender Besetzung antrat: FM Dr. Christian Clemens, Dr. Manfred Nimtz (beide SC Braunschweig-Gliesmarode), Udo Lau (SVg Salzgitter), FM Dr. Manfred Dornieden (SK Union Oldenburg) und Dieter Jentsch (SC Wolfsburg). NSV-Seniorenschachreferent Reinhard Piehl war wie gewohnt Mannschaftsführer und stand auch bei Bedarf als zusätzlicher Ersatzspieler zur Verfügung. Als Siebter der Startrangliste durfte das niedersächsische Team zum erweiterten Favoritenkreis gezählt werden.

Leider verlief das Turnier nicht besonders erfolgreich. In den ersten vier Runden folgte auf einen deutlichen Sieg mit 3-1 und 3½ – ½ gegen Schleswig-Holstein 2 bzw. Sachsen-Anhalt 2 jeweils eine sehr knappe Niederlage mit 1½ – 2½ gegen Württemberg 2 und Schleswig-Holstein 1. Damit war der Abstand zum führenden Team bereits auf 3 Punkte angewachsen und die Chancen auf den Gesamtsieg wie vor zwei Jahren nur noch sehr klein. Das bestätigte sich auch in den letzten 3 Runden, denn es folgten nur noch zwei Unentschieden gegen Brandenburg bzw. Berlin 2 und eine wiederum knappe Niederlage mit 1½ – 2½ gegen Nordrhein-Westfalen 2.

Niedersachsen in Runde 2 gegen Württemberg 2 (l.) bzw. in Runde 3 gegen Sachen-Anhalt 2 (r.)
(Fotos: www.dsmm2016.schnix.de)

So blieb am Ende mit 2 Siegen, 2 Unentschieden und 3 Niederlagen und 6-8 Punkten nur ein enttäuschender 16. Platz. Bester Punktesammler im niedersächsichen Team war Dr. Clemens mit 5 Punkten aus 7 Partien, womit er auch zusammen mit Ulrich Schulze vom Team Württemberg 1 Topscorer an Brett 1 wurde.


Endrangliste der 25. Dt. SenMMdLV

Ausführliche Ergebnisse und auch zahlreiche Bilder zu den einzelnen Runden sowie der Siegerehrung können auf der Turnierseite gefunden werden. Die während des Turniers in das Internet übertragenen Partien können auch auf liveschach-schau.de nachgespielt werden.

4. Senioren-Mannschaftsweltmeisterschaft 2016, Radebeul: Germany 1 wird Weltmeister in der Kategorie 50+

Die 4. Senioren-Mannschaftsweltmeisterschaften (World Senior Team Championships) 2016 sind gestern, 4. Juli 2016, mit dem überraschenden Sieg der deutschen Mannschaft (Germany 1) in der Kategorie 50+ zu Ende gegangen. Zum erfolgreichen Team gehörten GM Uwe Bönsch, GM Klaus Bischoff, IM Karsten Volke, GM Raj Tischbierek und IM Gernot Gauglitz. Herzlichen Glückwunsch dazu auch von dieser Seite !


(Foto: www.schachfestival.de)

Zweiter der Kategorie 50+ wurde Armenien, punktgleich mit Deutschland aber in der Zweitwertung mit einem halben Brettpunkt weniger. Das Siegerpodest wurde vervollständigt durch England 1 auf Platz 3. In der Kategorie 65+ gewann Russland deutlich vor der Stadtmannschaft von St. Petersburg und Belgien 1. Bei den Frauen siegte ebenfalls Russland vor Deutschland (Germany 2) und Lettland.

Wo endeten die Mannschaften mit niedersächsischer Beteiligung ?

In der Kategorie 50+ belegte HannoBer (mit den Hannoveranern Thomas Spiess und Peter Dellos) den 35. Platz und das Team Störtebeker mit Klaus-Michael Buck vom Stader SV den 52. Platz. Bei den Senioren der Kategorie 65+ endete Freibauer Niedersachsen (Gerd Niebuhr, Peter Jürgens, Werner Hellwege, Walter Nagorni) nur auf dem 47. Platz. Etwas bessere Platzierungen gab es dagegen für das Team Randbauern mit Klaus Briesemeister (SV Lingen) und das Team Surprise mit Kurt Rychlik (SV Berenbostel) und Egbert Perk (SK Lister Turm), die sich am Ende in der Rangliste auf den Plätzen 42 bzw. 46 zurückfinden konnten.

Einen Kurzbericht mit Fotos und vollständigen Tabellen gibt es hier auf der Internetseite des Deutschen Schachbunds. Ansonsten sind alle Informationen zu dieser Weltmeisterschaft auf der Turnierseite zu finden.

4. Senioren-Mannschaftsweltmeisterschaft 2016, Radebeul: auch niedersächsische Senioren unter den Teilnehmern

Die 4. Senioren-Mannschaftsweltmeisterschaften (World Senior Team Championships) 2016 finden seit Sonntag 26. Juni in Radebeul statt. Ursprünglich war auch dieses Mal Dresden wieder als Austragungsort vorgesehen, dann wurde die Veranstaltung aber nach Radebeul vor die Tore Dresdens verlegt. In drei Kategorien (50+, 65+ und Frauen 50+) wird noch bis zum 4. Juli um die Titel gestritten.

Gegenüber den im letzten Jahr ausgetragenen 3. Senioren-Mannschaftsweltmeisterschaften hat sich das Teilnehmerfeld noch einmal deutlich vergrössert und so beteiligen sich an diesem Turnier insgesamt 107 Vierermannschaften: 57 in der Section 50+, worunter 5 Frauenteams, und 50 in der Section 65+. Naturgemäss stellt das Veranstalterland Deutschland mit 59 Mannschaften den grössten Anteil.


(Foto: www.schachfestival.de)


Auch niedersächsische Senioren befinden sich unter den Teilnehmern. So beteiligt sich in der Kategorie 65+ wieder das Team Freibauer Niedersachsen (Gerd Niebuhr, Peter Jürgens, Werner Hellwege, Walter Nagorni), während eine Kombination Hannover/Berlin unter dem Namen HannoBer (mit den Hannoveranern Thomas Spiess und Peter Dellos) in der Kategorie 50+ mitzumischen scheint. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit sollen noch die folgenden niedersächsischen Teilnehmer genannt werden: Klaus-Michael Buck (Stader SV) mit dem Team Störtebeker in der Kategorie 50+ sowie Kurt Rychlik (SV Berenbostel) und Egbert Perk (SK Lister Turm) beide im Team Surprise und Klaus Briesemeister (SV Lingen) im Team Randbauern in der Kategorie 65+.

Nach 4 Runden führen in der Kategorie 50+ drei Teams punktgleich mit 8:0 Punkten: Armenien, Germany 1 und Island. Knapp dahinter dann schon die russischen Frauen (Russia Women) mit 7:1 Punkten. Das Team HannoBer ist derzeit auf Platz 37 mit 3:5 Punkten zu finden. In der Kategorie 65+ liegt Russia 65+ mit 8:0 Punkten alleine vorn, gefolgt vom Team Germany 2 mit 7:1 Punkten. Germany 1 belegt derzeit nur Platz 17 mit 5:3 Punkten. Die Teams mit niedersächsischer Beteiligung: Surprise auf Platz 45 mit 2:6 Punkten sowie Freibauer Niedersachsen und Randbauern auf Platz 47 bzw. 48 mit jeweils 1:7 Punkten.

Alle weiteren Information zu dieser Weltmeisterschaft sind auf der Turnierseite zu finden. Dazu auch Live-Partien während der Runden und alle Partien zum Online-Nachspielen.

Dr. Clemens (SC-BS Gliesmarode) ist deutscher Schnellschach-Nestorenmeister 2016

Bereits vor einem Monat fand in Bad Sooden-Allendorf die 22. Deutsche Senioren-Schnellschachmeisterschaft 2016 statt, die dort im Rahmen der 12. Offenen Hessischen Senioren-Einzelmeisterschaft 2016 ausgetragen wurde. Gespielt wurden 9 Runden mit einer Bedenkzeit von 20 Minuten je Spieler und Partie. Insgesamt 56 Teilnehmer nahmen den Kampf um den Meistertitel auf, darunter auch 6 Frauen.

Deutscher Schnellschachmeister 2016 bei den Senioren wurde FM Hans-Joachim Vatter (SC Untergrombach) vor FM Kuno Thiel (SV Hennef) und FM Christof Herbrechtsmeier (SC Emmendingen). Da die drei Ersten mit jeweils 7.0 Punkten nach der letzten Runde punktgleich an der Spitze standen, musste die Buchholzsumme entscheiden, die aber auch erst mit der besseren Drittwertung den Ausschlag für FM Vatter gab.

Von den niedersächsischen Teilnehmern hatten auch FM Dr. Christian Clemens (SC BS-Gliesmarode) und FM Juri Ljubarskij (Hannover 96) zum erweiterten Kreis der Titelanwärter gehört. In der Endrangliste verfehlte Dr. Clemens mit 6.5 Punkten und Platz 4 knapp den Sprung auf das Siegertreppechen. Dafür konnte sich Dr. Clemens aber den Titel des Deutschen Nestorenschnellschachmeisters 2016 sichern. Herzlichen Glückwunsch ! Zweiter wurde Juri Ljubarskij vor FM Dr. Reinhard Zunker (SV Hofheim). Mit Mihail Davydov (SK Neustadt), Kurt Rychlik (SV Berenbostel) und Luis Ripoll (SK Lister Turm) auf den Plätzen 6, 8 und 9 erreichten aber noch 3 weitere niedersächsische Nestoren eine Platzierung unter den besten Zehn.


Nestoren-Endrangliste und Foto links:
Sieger bei den Nestoren:
FM Ljubarskij (2.), FM Dr. Clemens (1.), FM Zunker (3.)
(Foto: http://senioren.schachbund.de)

50. NSV Sen-EM 2016: Meisterschaft wegen zu geringer Teilnehmerzahl abgesagt !

Knapp 3 Wochen vor dem Beginn der 50. geschlossenen Niedersächsischen Senioren-Schacheinzelmeisterschaft 2016 hatten sich nur 11 Seniorenspielerinnen und -spieler aus Niedersachsen und Bremen in die Teilnehmerliste eingetragen; darunter nach Angaben von Reinhard Piehl, NSV-Seniorenschachreferent und Turnierleiter, auch noch zwei „unsichere Kandidaten“. Von einigen weiteren Spielern war zuletzt bei anderer Gelegenheit (u.a. NSV LEM 2016 in Verden, Bremer Seniorenmeisterschaft) eine mündliche Zusage erhalten worden, die Anmeldungen blieben aber weitgehend aus.

Dass sich diese Situation in den verbliebenden Wochen bis zum Turnierstart noch entscheidend ändern wird, konnte nicht erwartet werden. Daher blieb dem Turnierleiter keine andere Wahl als die Veranstaltung abzusagen. Das fiel natürlich auch besonders schwer, da es sich bei dieser Meisterschaft um eine Jubiläumsveranstaltung gehandelt hätte. Einerseits konnte aber dem Gasthof Röhrs nicht zugemutet werden die Räume für eine Woche bei zu geringen Umsatzerwartungen für andere Veranstaltungen zu blockieren und zusätzlich auch noch eine Angestellte extra für das Turnier einzustellen, andererseits war auch bei diesem Turnier vorgesehen die Preisgelder weitgehend durch die Startgelder zu finanzieren. Bei nur etwa 10 Spielern wäre das aber nicht möglich gewesen und hätte einen für den NSV zu grossen Zuschuss verlangt.

Die Absage der Senioren-Einzelmeisterschaft hat gleichzeitig zur Folge, dass auch die 22. Offene Niedersächsische Senioren-Blitzschacheinzelmeisterschaft 2016 sowie die Schnellschachmeisterschaft, die beide im Rahmen dieses Turniers ausgetragen werden sollten, nicht stattfinden werden.

Damit soll erst einmal der Verpflichtung Genüge getan sein hier rechtzeitig über die Absage der 50. geschlossenen Niedersächsischen Senioren-Schacheinzelmeisterschaft 2016 zu informieren. Eine Antwort auf den recht harschen Kommentar von Schachfreund Robert Altmann zum letzten zur 50. NSV Sen-EM 2016 veröffentlichten Beitrag bzw. einige Gedanken über die Zukunft der Niedersächsischen Senioren-Schacheinzelmeisterschaft sollen baldmöglichst folgen.

Neue Seniorenschachweltmeister stehen fest !

Die 25. Schachweltmeisterschaften der Senioren (WSCC 2015) sind am gestrigen Samstag, 21. November 2015, in Acqui Terme in Italien mit der 11. und letzten Runde zu Ende gegangen. Seit etwa zwei Wochen hatten dort insgesamt 277 Seniorenschachspieler und -spielerinnen um die vier zu vergebenden Titel gekämpft. Die neuen Seniorenschachweltmeister heissen:

  • open 50+: GM Predrag Nikolic (Bosnien-Herzegowina)
  • women 50+: WGM Galina Strutinskaya (Russland)
  • open 65+: GM Vladimir Okhotnik (Frankreich)
  • women 65+: GM Nona Gaprindashvili (Georgien)

Soweit dem Autor dieser Zeilen bekannt waren bei diesen Schachweltmeisterschaften der Senioren auch zwei Spieler aus dem Bereich des Niedersächsischen Schachverbandes am Start: Thomas Spiess (SK Ricklingen) in der Kategorie open 50+ und Mihail Davydov (SK Neustadt) in der Kategorie open 65+.

Mit 5,0 Punkten aus 11 Partien (4 Siege, 2 Remis, 5 Niederlagen) beendete Thomas Spiess das Turnier auf Platz 58 unter insgesamt 100 Teilnehmern im open 50+. Mihail Davydov erreichte 5,5 Punkte aus 11 Partien (3 Siege, 5 Remis, 3 Niederlagen) und belegte damit Platz 107 unter 150 Teilnehmern im open 65+.

Informationen zu dieser Seniorenschachweltmeisterschaft sind auf der Turnierseite zu finden und alle Ergebnisse gibt es bei chess-results.com. Auf YouTube gibt es auch ein sehenswertes kurzes Video (allerdings in italienischer Sprache kommentiert), das einen Eindruck von dieser Veranstaltung gibt und in dem auch Mihail Davydov einmal kurz aktiv am Brett zu sehen ist.
Der auf der FIDE-Internetseite veröffentlichte Abschlussbericht steht hier auch als PDF zur Verfügung.

Die 26. Schachweltmeisterschaften der Senioren werden übrigens im November 2016 in Marienbad (Tschechien) und in 2017 wieder in Norditalien stattfinden.

4. NSenPMMdV 2014-2015: noch immer keine endgültig Entscheidung des Turniergerichts

Die 5. Niedersächsische Senioren-Pokalmannschaftsmeisterschaft der Vereine 2015/2016 steht mit der ersten Runde am 29. November in Barsinghausen kurz vor dem Start. Bis jetzt ist aber das Endergebnis der 4. NSenPMMdV 2014/2015 noch immer offen. Wie bereits gemeldet ist dort ein Protest des SC Sottrum anhängig aber noch nicht endgültig vom Turniergericht entschieden. Nachfolgend ein Bericht des Referenten für Seniorenschach im NSV, Reinhard Piehl, zum gegenwärtigen Stand der Dinge: … Mehr lesen